Gehölzschnitt für Ziergehölze 

Die wichtigeste Pflegemassnahme für Ziergehölze, Sträucher, Hecken, Rosen und Kletterpflanzen in Ihrem Garten ist der sachgerechte Schnitt.

Je nach Gehölz wird er im zeitigen Frühjahr oder im Hernst ausgeführt. Der richtige Schnitt dient zur Gesunderhaltung und Wuchskraft der Gehölze. Der Aufbau und die Ausgestaltung der natürlichen Form werden unterstützt.

Ein falscher Schnitt oder ein Schnitt zur falschen Zeit und vorbei ist es mit der Blütenpracht oder dem Grün bis zum nächsten Austrieb oder für immer.

Es gibt Fachbücher zu diesem Thema, für alle die sich näher damit befassen und die "Schere" ansetzen wollen. Wir als Gartenprofis übernehmen auch gerne die Schneidearbeiten an ihren Ziergehölzen... damit Sie auch in Zukunft Freude an ihrem Garten haben.

 

 

Das richtige Werkzeug

Astschere, Astsäge, Gartenschere, Hand- oder Elektroheckenschere... kaufen Sie auf jeden Fall gutes Werkzeug, das für Sie möglichst bequem und ohne große Anstrengung zu handhaben ist.

Ein paar Tipps zum Schneiden

  • Schnitthecken: Sie sollten - nach erreichen ihrer Endhöhe - nach oben hin immer schmäler geschnitten werden (rund, spitz oder trapezförmig). So gelangt das Licht gleichmäßig an alle Heckenteile und eine Schneelast ist für die Hecke leichter zu ertragen. Regelmäßig zweimal jährlich schneiden. Immergrüne Hecken im Frühjahr und Spätsommer. Laubhecken im Winter und Hochsommer schneiden.
  • Ziersträucher: Bei immergrünen Sträuchern entfernt man krankes und abgestorbenes Holz. Überlange oder störende Triebe werden ebenfalls entfernt. Man schneidet sie im Frühling und Sorten die blühen nochmals nach der Blüte. Laubsträucher, die am diesjährigen Holz blühen (meistens im Hochsommer) schneiden Sie im Vorfrühling. Sträucher die am zweijährigen oder noch älterem Holz blühen (vor dem Hochsommer) schneiden Sie gleich nach der Blüte. Entfernen Sie dabei gleich auch sehr altes Holz, dies wird den Austrieb von neuem jungen Holz fördern.
  • Rosen: Bei den Rosen müssen Sie je nach Rosentyp die passende Schnittform wählen. Bei allen sollten Sie jedoch die Wildtriebe und bei Strauch- und Beetrosen verwelkte Blüten entfernen, damit neue Knospen und Triebe sich bilden. Schneiden Sie abgestorbenes und krankes Holz.Verjüngen Sie Ihre alten Rosen, indem Sie Sie zurückschneiden.
  • Zierbäume: Entfernen Sie totes, krankes oder verletztes Holz. hat Ihr Baum zu viele "Wassergeschosse" (dünne, aufrechtwachsende Triebe) gebildet, dünnen Sie diese aus. größere Eingriffe in Wuchsform, Höhe und Gestalt sollten Sie einem Fachmann überlasssen